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Spartipps

Wie kann ich denn nun Wasser sparen?

Die Möglichkeiten Wasser zu sparen und damit die Umwelt zu schonen sind vielfältig.

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Gebäude
Photo by <a href="https://unsplash.com/@impatrickt?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText">Patrick Tomasso</a> on <a href="https://unsplash.com/?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText">Unsplash</a>

Spartipps für öffentliche Gebäude

Die Hygienevorgabe besagt, dass Wasser in den Leitungen nicht länger als 72 Stunden stehen bleiben darf. Trinkwasser muss demnach maximal alle drei Tage in der gesamten Installation komplett ausgetauscht werden. Die Betreiber von öffentlichen Gebäuden mit großer komplexen Anlagen-Netzstruktur setzten entweder konventionell Personal ein oder es werden automatische Spüleinrichtungen installiert, um so Wasserentnahme zu simulieren. Das kostbare Trinkwasser wird in großen Mengen in die öffentliche Kanalisation geleitet, um die Auflagen der Hygiene zu erfüllen. Das führt zu einer immensen unkontrollierten Wasserverschwendung. Lösung:
Da wir uns das auf Dauer nicht leisten können, sollte es in Zukunft zwei separat geführte Bewässerungs- und Entwässerungsnetze geben. Das eine entwässert das anfallende Wasser über die sauberen Entnahmestellen wie Waschtische oder Dusch- und Badewasser. Die andere entwässert WC, Küche und wenn vorhanden Urinale. Die Bewässerung ist ebenso in zwei Netze aufgeteilt. Das eine für Waschen, Baden und Kochen und das andere für WC und Urinale. Vorteil: Die Erfüllung der Trinkwasserverordnung fällt dann nur noch für das Netz „Waschen, Baden und Kochen“ an.
Eine immense Einsparungspotential. Zudem wird das Trinkwasser im Netz zweimal genutzt. Öffentliche Entwässerungssysteme werden entlastet, Energieverbrauch der Klärwerke reduziert, die Kapazität der vorhandenen Kanalisation wird erhöht. Das Wasser über die Waschtische, Dusch- und Badewanne wird gesondert in einem Behälter gesammelt, mit UV behandelt und für die Spülung der WC- und Urinal-Anlagen recycelt. Parallel wird darüber hinaus das Regenwasser benutzt. Wenn wir mit dieser Idee als Baugenehmigungsauflage in öffentlichen Gebäuden beginnen, sparen wir große Mengen an wertvollem Trinkwasser.